Industry Business Network 4.0

Innovationstreiber für den Mittelstand:

Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung

Der Verband IBN – Industry Business Network 4.0 e.V.

Der Verband Industry Business Network 4.0 wurde von innovativen Unternehmen der Branche Blechbearbeitung gegründet, die zum Thema Industrie 4.0 kooperieren werden. Gemeinsam will die neue Vereinigung von Maschinen- und Anlagenbauern das große Potential einer vernetzten Fertigung im Sinne der Anwender erschließen. Die Mittelstandsinitiative ist offen für alle Unternehmen, die ihren Kunden künftig noch effizienteres Produzieren und Fertigen ermöglichen wollen. Mehr erfahren!

NEWS

 
Herstellerinitiative präsentiert sich auf der EuroBLECH 2016

Herstellerinitiative präsentiert
sich auf der EuroBLECH 2016

Der neue Verband von Maschinen- und Anlagenbauern, der Industry Business Network 4.0 e.V., stellt sich auf der 24. Internationalen Fachmesse in Hannover vor und generiert weitere starke Partner

Innovationsforum 4.0 feierlich eröffnet

Innovative Maschinen-
und Anlagenbauer gründen Verband

Hersteller aus der Branche Blechbearbeitung werden gemeinsam mit starken Partnern aus Wissenschaft und Forschung die großen Potentiale einer vernetzten Fertigung im Sinne der Industrie 4.0 für den Anwender erschließen.

Vernetzte Fertigung für Kunden realisieren

Vernetzte Fertigung
für Kunden realisieren

Igor Mikulina über den Fachkongress „Fertigung 4.0“ in Bad Wörishofen, die vierte industrielle Revolution und Chancen der neuen Herstellervereinigung, die in der Branche Blechbearbeitung Standards setzen wird.

Vorteile

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Erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen von einer Mitgliedschaft im Industry Business Network 4.0 e.V profitiert!

Termine

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Die Mitglieder des Industry Business Network 4.0 e.V. stehen Ihnen auf Messen und Kongressen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mitglied werden!

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AGB

IMPRESSUM

IBN Systems GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 16
86825 Bad Wörishofen

Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Ján Mikulina
Igor Mikulina
Matthäus Mikulina

Kontakt:
Telefon:+49 8247 96294-81
Telefax:+49 8247 96294-82

E-Mail:
info@ibn-systems.com

Internet:
www.ibn-systems.com

Registergericht:
Amtsgericht Memmingen HRB 14 351
Ust-IdNr.: DE 273 357 216

Mittelstandsinitiative kooperiert
beim Thema Industrie 4.0

Fachkongress Fertigung 4.0

Industry Business Network 4.0 e.V: Große Freude herrschte bei den Gründungsmitgliedern der Mittelstandinitiative innovativer Maschinen und Anlagenbauer bei der Vorstellung des Verbands im Rahmen des Fachkongresses Fertigung 4.0

Fachkongress Fertigung 4.0

Die Mittelstandinitiative Industry Business Network 4.0 e.V präsentierte sich erstmals der Öffentlichkeit im Rahmen des Fachkongresses Fertigung 4.0 im MicroStep CompetenceCenter in Bad Wörishofen

Fachkongress Fertigung 4.0

Keynote-Speaker des Fachkongresses war der bekannte Wissenschaftsjournalist und Moderator Ranga Yogeshwar, der verdeutlichte, welch riesigen Möglichkeiten die digitale Revolution bietet. „Wenn Sie als mittelständische Unternehmen schaffen sich zu vernetzen und zu kooperieren, dann haben Sie eine Chance.“

Fachkongress Fertigung 4.0

Prof. Dr. Diane Robers (EBS Universität Wiesbaden) erklärte, dass die Digitalisierung den Maschinen- und Anlagenbauern neue Innovationsansätze und Geschäftsmodelle eröffne. „Die größte Chance für mittlere und kleinere Unternehmen liegt im Aufbau von Beziehungen zu Partnern.“

Fachkongress Fertigung 4.0

Eine Expertenrunde unter der Leitung von Ranga Yogeshwar diskutierte das Thema „Läuft der Rest der Welt Europa den Rang ab? Chancen für den Mittelstand!“. Prof. Dr.-Ing. Johannes Schilp, Dr. Matthias Köppel von der IHK Schwaben, Ministerialrat Dr. Markus Eder vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und Wolfgang Burchard vom Fachverband VDMA waren sich ebenfalls einig: Durch Kooperationen sind die Voraussetzungen für eine positive Zukunft gegeben.

Fachkongress Fertigung 4.0

Innerhalb des neuen Verbandes spielen die Themen Safety und Security eine zentrale Rolle, die vom TÜV Süd mit betreut werden. „Der TÜV ist groß geworden, weil er nicht nur getestet und zertifiziert hat – er war von Beginn an bei Entwicklungen dabei und hat sie vorangetrieben. Daran wollen und werden wir wieder anknüpfen“, betonte Dr.-Ing. Detlev Richter, Vice President der TÜV Süd Product Service GmbH.

Fachkongress Fertigung 4.0

Bei den anwesenden Fachmagazinen und Medienvertretern war der neuen Verband ein großes Thema. Igor Mikulina, Vorstandsvorsitzender des neuen Verbands und Geschäftsführer der MicroStep Europa GmbH, war wie die anderen Gründungsmitglieder ein gefragter Ansprechpartner.

Fachkongress Fertigung 4.0

Feierlich eingeweiht wurde das Innovationsforum 4.0 im MicroStep CompetenceCenter mit dem Durchtrennen des roten Bandes durch (von links): Hans-Joachim Weirather (Landrat Unterallgäu), Igor Mikulina (Geschäftsleitung MicroStep Europa GmbH) und Dr. Johann Schachtner (stellvertretender Amtschef des Bayerischen Wirtschaftsministeriums) nahmen das mit Hightech-Präsentationstechnik ausgestattete Forum für Themen der Industrie 4.0 in Betrieb.

Fachkongress Fertigung 4.0

Im Innovationsforum 4.0 im MicroStep CompetenceCenter präsentierten die Partner der Veranstaltung – bestehend aus den Firmen Böckelt Tower, Gutroff, Kemper, Kemppi, Kjellberg Finsterwalde, Eniga und MicroStep Europa – ihre Services, Lösungen und innovativen Technologien rund um das Thema Smart Factory.

Fachkongress Fertigung 4.0

An insgesamt drei Tagen hatten die Besucher Gelegenheit sich aus erster Hand über die Entwicklungen und Chancen der digitalen Fertigung zu informieren und sich mit innovativen Unternehmen auszutauschen und zu vernetzen.

Fachkongress Fertigung 4.0

Die neue Partnerschaft wurde traditionsgemäß gefeiert bei einem Bayerischen Abend in Bad Wörishofen. Für den Fassbieranstich verantwortlich zeichneten sich die beiden Gründungsmitglieder der neuen Herstellerinitiative, Frederic Lanz (Geschäftsführer der Kemppi GmbH in Deutschland und Vice President Marketing & Sales Kemppi Oy) und Björn Kemper (Geschäftsführer Kemper GmbH).

Fachkongress Fertigung 4.0

Ein Prosit auf die Zusammenarbeit! Bei einem Bayerischen Abend im Traditionsgasthof Adler in Bad Wörishofen wurde der erfolgreiche Start des neuen Verbands gefeiert.

Innovative Maschinen- und Anlagenbauer der Branche Blechbearbeitung gründen neuen Verband: „Industry Business Network 4.0 e.V.“

Eine Mittelstandsinitiative innovativer Maschinen- und Anlagenbauer hat den neuen Verband „Industry Business Network 4.0 e.V.“ gegründet. Die Hersteller aus der Branche Blechbearbeitung werden gemeinsam mit starken Partnern aus Wissenschaft und Forschung die großen Potentiale einer vernetzten Fertigung im Sinne der Industrie 4.0 für den Anwender erschließen. Gründungsmitglieder sind unter anderem die Unternehmen Kemppi, Kemper, Kjellberg, MicroStep Europa sowie der TÜV Süd. „Gemeinsam mit dem Fraunhofer IGCV und der Universität Augsburg werden wir zügig Lösungen mit greifbarem Mehrwert für unsere Kunden realisieren“, kündigte der Vorstandsvorsitzende des neuen Verbands, Igor Mikulina (Geschäftsführer der MicroStep Europa GmbH), beim Fachkongress „Fertigung 4.0“ an, in dessen Rahmen der neue Verband Ende September erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Die große Freude über den gemeinsamen Start und einen starken und harmonischen Verbund mit innovativen Partnern brachten die Gründungsmitglieder bei der Verbandspräsentation im Rahmen des Fachkongresses „Fertigung 4.0“ deutlich zum Ausdruck. „Was uns verbindet ist eine gemeinsame Vision, gegenseitiges Vertrauen, ein positiver Spirit und eine generelle Offenheit für Veränderungen und Change-Prozesse. Deshalb werden wir im Verband gemeinsam die großen Potentiale einer vernetzen Produktion im Sinne der Anwender erschließen können“, sagte Frederic Lanz, Geschäftsführer der Kemppi GmbH in Deutschland und Vice President Marketing & Sales Kemppi Oy. Für Dr. Michael Schnick ist die herstellerübergreifende Kooperation beim Thema Industrie 4.0 der einzig richtige Weg: „Der Name Kjellberg steht seit jeher für Innovationen und das wird auch weiterhin so bleiben. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Wir glauben, dass wir mit unseren Partnern viel erreichen können“, sagte der Geschäftsführer der Oscar PLT GmbH, ein Tochterunternehmen der Kjellberg Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH. Und Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH, betonte: „Das Industry Business Network 4.0 ist kein exklusiver Club. Der Verband steht allen innovativen und kooperationsbereiten Unternehmen unserer Branche offen.“

Die Zielsetzung steht: Gemeinsam werden die Mitgliedsunternehmen des Industry Business Network 4.0 e.V. in den kommenden Monaten an einer Implementierungsguideline arbeiten, die es ermöglicht, auf Grundlage bestehender Standards, wie z.B. OPC UA, Maschinen und Anlagen verschiedener Hersteller zu vernetzen. Und bereits für das erste Projektjahr haben sich die Verbandsmitglieder ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis zur Messe Schweißen und Schneiden im Herbst 2017 sollen zu mehreren priorisierten Mehrwertfeldern – beispielsweise Maintenance, Energieeffizienz oder Arbeitssicherheit – erste Applikationen entwickelt werden. Diese werden dann im Rahmen der Messe mit real eingebundenen und vernetzten Maschinen und Anlagen demonstriert. Betreut wird das Projekt unter anderem von Prof. Dr.-Ing. Johannes Schilp und seinen Teams. Professor Schilp hat den Lehrstuhl für Produktionsinformatik an der Universität Augsburg inne und ist beim Fraunhofer IGCV als Projektleiter tätig.

Die Themen Safety und Security werden von Beginn an vom TÜV Süd mit betreut und spielen bei der Entwicklung einer Vernetzungsinfrastruktur sowie der darauf aufbauenden Applikationen eine zentrale Rolle. „Der TÜV ist groß geworden, weil er nicht nur getestet und zertifiziert hat – er war von Beginn an bei Entwicklungen dabei und hat sie vorangetrieben. Daran wollen und werden wir wieder anknüpfen“, betonte Dr.-Ing. Detlev Richter, Vice President der TÜV Süd Product Service GmbH.

Die Vorstellung des neuen Verbands war der Höhepunkt eines ereignisreichen Fachkongresses im MicroStep CompetenceCenter in Bad Wörishofen. An insgesamt drei Tagen hatten die Besucher Ende September Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Entwicklungen und Chancen der digitalen Fertigung zu informieren und sich mit innovativen Unternehmen auszutauschen und zu vernetzen. Mehr als 100 Kongressteilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Industrie folgten neben den Vertretern der Presse den Ausführungen hochkarätiger Redner.

Keynote-Speaker war der bekannte Wissenschaftsjournalist und Moderator Ranga Yogeshwar, der verdeutlichte, welch riesige Möglichkeiten die digitale Revolution bietet: „Wenn Sie als mittelständische Unternehmen es schaffen, sich zu vernetzen und zu kooperieren, dann haben Sie eine Chance das große Potential der Digitalisierung zu erschließen.“

Innovationsforum 4.0 feierlich eingeweiht
Im Rahmen des Fachkongresses wurde zudem das Innovationsforum 4.0 feierlich eingeweiht. Dabei handelt es sich um Räumlichkeiten innerhalb des MicroStep CompetenceCenters in Bad Wörishofen, welche mit multimedialer Präsentationstechnik ausgestattet sind. Mit der Investition in die Erweiterung des Vorführ- und Schulungszentrums trägt der Weltmarktführer im automatisierten Plasmaschneiden der aktuellen Entwicklung Rechnung: „Industrie 4.0, das Internet of Things oder die SmartFactory eröffnen gänzlich neue Optionen und Denkhorizonte. Das neue Innovationsforum 4.0 ist ein idealer Ort, an dem in diesem Zusammenhang innovative Lösungen der Öffentlichkeit präsentiert werden können“, sagte Geschäftsführer Igor Mikulina in seiner Eröffnungsrede. Der Raum, der bei Bedarf wie eine kleine Messe funktioniere, solle auch für den neuen Verband zentrale Anlaufstelle für Themen rund um die Industrie 4.0 werden.

Mit Leben und Technologien gefüllt wurde das neue Innovationsforum 4.0 bereits im Rahmen des Fachkongresses „Fertigung 4.0“. Mehrere Partner der Veranstaltung präsentierten dabei ihre neusten Innovationen. Die Firma Böckelt informierte über den Böckelt Tower, ein flexibles und automatisierbares Lager- und Logistiksystem. Das Beratungs- und Technologieunternehmen eniga präsentierte sich und sein umfangreiches Serviceportfolio – unter anderem kümmert sich der Spezialist um den Aufbau intelligent vernetzter Produktions- und Servicestrukturen. Die Firma Kemper stellte ein intelligentes, energiesparendes Raumlüftungssystem mit Schichtlüftung für Schweißrauch in Produktionshallen aus: den CleanAirTower. Kjellberg Finsterwalde zeigte sein umfangreiches Portfolio für die automatisierte Plasma- und Laserschneidtechnik – beispielsweise höchst effiziente Stromquellen, die in komplexen Fertigungen für äußerst präzise Ergebnisse sorgen. Die Firma Guttroff präsentierte anhand eines Demonstrators ein System zum automatisierten Schweißen mit einem Roboter, der per Webbrowser gesteuert wird. Das System WeldEye war am Stand der Firma Kemppi live in Aktion zu erleben: Mit der hervorragend für die Verwaltung mehrerer Produktionsstandorte geeigneten Lösung sind Anwender immer darüber informiert, wer was wo und mit welchen Qualifikationen, Parametern und Fülldrähten geschweißt hat. Export und Kooperationen waren am Stand von Bayern International die beherrschenden Themen: Das Unternehmen unterstützt den bayerischen Mittelstand bei seinen ersten Schritten in neue und etablierte Märkte und ist ein zentraler Akteur in der bayerischen Exportwirtschaft.

Ansprechpartner:
Alexander Funk
Leitung Marketing & Kommunikation
IBN Systems GmbH
E-Mail: alexander.funk@ibn-systems.com
Tel.: +49 8247 96294-81

Vernetzte Fertigung
für Kunden realisieren

Vernetzte Fertigung für Kunden realisieren

Igor Mikulina, Geschäftsführer des Netzwerk-Mitbegründers MicroStep Europa, sieht einen Mehrwert für Kunden durch die vernetzte digitale Fabrik

Der Startschuss fällt in Bad Wörishofen im MicroStep CompetenceCenter: Bei dem Fachkongress „Fertigung 4.0 – Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung“, der vom 28. bis 30. September stattfindet, heißt es: Vernetzen, Standards setzen, Vorreiterrolle einnehmen. Hochkarätige Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und der Politik vermitteln das Thema für den Mittelstand praxisnah – wie bereits berichtet sollen in einer bereits gegründeten und noch wachsenden Initiative kleiner und mittelständischer Unternehmen künftig die Potentiale der intelligenten Fabrik gehoben werden. Im Gespräch schildert Igor Mikulina, Geschäftsführer des Netzwerk-Mitbegründers MicroStep Europa, welche Vorteile er sich von der Zusammenarbeit der Firmen und von Industrie 4.0 verspricht.

Warum engagiert sich MicroStep in einer neuen Herstellerinitiative, die das Thema Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung vorantreiben will?

Igor Mikulina: Aus der Sicht von MicroStep geht es letztlich immer um eins: Wie können wir einen greifbaren Mehrwert für unsere Kunden schaffen? Beim Thema Industrie 4.0 sind wir zügig zu dem Ergebnis gekommen, dass die größten Potentiale im Bereich der vernetzten Fertigung zu heben sind. Und so eine Fertigung besteht nun mal nicht aus den Maschinen und Anlagen eines einzigen Herstellers – wenn ich hier zu Lösungen kommen will, die unseren Kunden effizienteres Produzieren erlauben, dann muss ich zunächst die verschiedenen Hersteller untereinander vernetzen und ein belastbares Kooperationsmodell entwickeln.

Welche weiteren Unternehmen sind dabei? Welche Ziele verfolgt die Herstellerinitiative konkret?

Mikulina: Der breiten Öffentlichkeit wird die Herstellerinitiative beim Fachkongress Fertigung 4.0 Ende September in Bad Wörishofen vorgestellt – dann werden auch die Gründungsmitglieder kommuniziert. Generell gilt: Der Verein ist aber offen für jedes innovative Unternehmen, das auf Augenhöhe in Kooperation Mehrwerte für seine Kunden schaffen will.

Denn gemeinsam wollen wir das große Potential einer vernetzten Fertigung im Sinne der Anwender künftig erschließen. Im Kern geht es darum, einen verbindlichen und operationalisierbaren Standard für eine vernetzte Fertigung 4.0 zu definieren, der für Kooperationsprojekte eine belastbare Grundlage bietet. (Zur Anmeldung)

Von welchen Potentialen sprechen wir da in Bezug auf Industrie 4.0? Können Sie ein Beispiel geben?

Mikulina: Die digitale Fabrik wird auch im Bereich der Blechbearbeitung künftig weitaus effektivere und flexiblere Lösungen ermöglichen: Zusammen mit unseren Partnern gehen wir beispielsweise davon aus, dass wir bei bestimmten Mehrwertfeldern wie Maintenance und Energie- bzw. Ressourceneffizienz schnell zu lohnenden Ergebnissen für unsere Kunden kommen.

Nehmen wir nur mal das Beispiel Wartung: Aktuell habe ich als Betreiber einer Fertigung dutzende Geräte, Maschinen und Anlagen im Einsatz. Will ich eine maximale Maschinenverfügbarkeit sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards gewährleisten, muss ich diese regelmäßig warten. Bei dem Thema muss ich in der Summe also allerhand Verwaltungsaufwand in Kauf nehmen – von jeder Anlage benötige ich Daten zur Laufzeit und zum jeweils vom Hersteller empfohlenen Wartungsintervall. Diese Daten muss ich abgleichen und dann im Anschluss Termine mit den für die Wartung verantwortlichen Unternehmen vereinbaren. Diesen immensen Verwaltungsaufwand können wir Maschinen- und Anlagenbauer minimieren, indem wir unsere Anlagen vernetzen. Künftig melden Anlagen in einer vernetzten Produktion automatisch, wann sie eine Wartung benötigen. Dann wird im Dialog mit einem Produktionsmanagementsystem beispielsweise abgeglichen, zu welchem Zeitfenster diese Wartung in Hinblick auf die abzuarbeitenden Aufträge am günstigsten durchgeführt werden kann. Besteht dann noch ein Rahmenvertrag mit dem die Wartung durchführenden Unternehmen, können Termine für die Wartung automatisiert vereinbart werden. Im Ergebnis bekomme ich als Betreiber der Fertigung nach Erledigung des Auftrags unter Umständen dann lediglich noch eine entsprechende Statusinfo. Sprich: Bei deutlich geringeren Transaktionskosten erhalte ich eine maximale Maschinenverfügbarkeit und erfülle alle gesetzlichen Vorschriften.

Sie sprechen von der Entwicklung eines operationalisierbaren Standards – was genau kann man darunter verstehen?

Mikulina: Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden. Es gibt bereits bestehende Standards für die vernetzte Fertigung, auf die wir im Netzwerk zurückgreifen wollen – beispielsweise OPC UA. Entlang konkreter Mehrwertfelder wollen wir für solch einen Standard herstellerübergreifende Implementierungsguidlines aufstellen und damit eine grundlegende Voraussetzung für eine vernetzte Fertigung erfüllen. Vernetzte Fertigung wäre theoretisch auch ohne solch einen verbindlichen Standard möglich: Man kann heutzutage nahezu jede CNC-Anlage vernetzen – allerdings ist der Aufwand nicht selten erheblich. Ein Standard erlaubt jedoch skalierbare Lösungen: Der Aufwand für eine herstellerübergreifende Vernetzung würde signifikant sinken.

Wie weit ist die Branche beim Thema Industrie 4.0 aus Ihrer Sicht?

Mikulina: Aktuell haben wir die Situation, dass sich die meisten Hersteller mit dem Thema zwar befassen, aber noch keine konkreten Schlüsse für ihre eigenen F&E-Bereiche gezogen haben. Und falls erste Umsetzungen ins Auge gefasst werden, beschränkt sich der geschaffene Mehrwert meist auf die eigene Produktwelt. Wenn der Betreiber im Ergebnis dann aber zu jeder in seiner Fertigung eingesetzten Anlage eine eigene APP zur Verfügung gestellt bekommt, senkt dies beispielsweise seinen Verwaltungsaufwand beim Thema Wartungen nur minimal. Für uns war daher klar, dass die großen Potentiale einer vernetzten Fertigung nur in Kooperation mit möglichst vielen anderen Herstellern gehoben werden können.

Herstellerinitiative präsentiert sich auf der EuroBLECH 2016

Herstellerinitiative präsentiert sich auf der EuroBLECH 2016

Mit SigmaNEST ist auf der Messe EuroBLECH ein weiteres innovatives Unternehmen dem Industry Business Network 4.0 beigetreten. Igor Mikulina, Vorsitzender des Verbandes (Mitte), heißt hier im Bild den neuen Partner - vertreten durch Christoph Weber (links, CEO SigmaNEST GmbH) und Chris Cooper (rechts, Managing Director SigmaTEK Europe) willkommen.

Herstellerinitiative präsentiert sich auf der EuroBLECH 2016

Auch die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH ist während der EuroBLECH der Mittelstandsinitiative beigetreten. Verbandsvorsitzender Igor Mikulina (links) begrüßte Teka-Geschäftsführer Erwin Telöken.

Herstellerinitiative präsentiert sich auf der EuroBLECH 2016

An den Ständen der Mitglieder konnten sich die Fachbesucher während der EuroBLECH über den neuen Verband informieren: Frederic Lanz (links, Geschäftsführer der Kemppi GmbH in Deutschland und Vice President Marketing & Sales Kemppi Oy) und sein Team freuten sich über großes Interesse.

Herstellerinitiative präsentiert sich auf der EuroBLECH 2016

Auch die Medien griffen das Thema vielfach auf. Die Entscheidungsträger der Mitgliedsunternehmen waren gefragte Gesprächspartner; wie hier Björn Kemper (Geschäftsführer der Kemper GmbH) im Interview mit DVS-TV.

Herstellerinitiative präsentiert sich auf der EuroBLECH 2016

Eines der Gründungsmitglieder des Industry Business Network 4.0 ist die Firma Kjellberg Finsterwalde. Am Stand des Traditionsunternehmens nutzten viele Besucher die Gelegenheit zum Austausch.

Herstellerinitiative präsentiert sich auf der EuroBLECH 2016

Großes Interesse an der Herstellerinitiative gab es auch am Stand von MicroStep Europa. Beim Weltmarktführer im automatisierten Plasmaschneiden konnten die Besucher das Wichtigste zu den Verbandsaktivitäten erfahren.

Industry Business Network 4.0 e.V. stellt sich auf der großen Fachmesse vor und generiert weitere starke Partner

Das Interesse ist enorm: Nach dem Fachkongress „Fertigung 4.0“ Ende September im bayerischen Bad Wörishofen präsentierte sich der neue Verband Industry Business Network erstmals auf der EuroBLECH 2016 in Hannover. Die Resonanz auf die Herstellerinitiative war extrem positiv. Zahlreiche Unternehmen informierten sich bei den bestehenden Mitgliedern über den Verband. Weitere innovative Firmen schlossen sich auf der 24. Internationalen Technologiemesse dem Industry Business Network 4.0 an.

Mehr als 1.500 Aussteller aus 41 Ländern zeigten auf der EuroBLECH 2016 Ende Oktober in Hannover ihre Innovationen entlang der gesamten Technologiekette der Blechbearbeitung. Mehr als 60.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich auf der weltweit führenden Fachmesse zu informieren. Dabei waren die beherrschenden Themen der Branche vernetzte Fertigung, digitale Produktion oder eben das Konzept einer SmartFactory.

Dementsprechend groß war das Interesse für den Industry Business Network 4.0 e.V. Erstmals präsentierte sich der Verband einem internationalen Fachpublikum nach dem gelungenen Start auf dem Fachkongress „Fertigung 4.0 – Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung“ vier Wochen zuvor. Die Besucher nutzten die Gelegenheit, sich bei den bestehenden Mitgliedern der Mittelstandsinitiative über die im Aufbau befindliche herstellerübergreifende Kooperation innovativer Unternehmen mit starken Partnern wie dem TÜV Süd und dem Fraunhofer IGCV zu informieren. Viele Interessierte waren an den Ständen von MicroStep, Kjellberg Finsterwalde, Kemppi oder Kemper zu Gast. Auch die Medien griffen das Thema vielfach auf. „Wir sind mit zahlreichen weiteren kreativen Unternehmen der Branche in guten Gesprächen. Das große Interesse zeigt uns, dass ein Verband mittelständischer Firmen notwendig ist, um die Potentiale von Industrie 4.0 zu heben“, sagte Igor Mikulina, Verbandsvorsitzender des Industry Business Network 4.0.

So freuten sich die bestehenden Mitglieder noch während der fünf Messetage über Unternehmen, die der Initiative beigetreten sind. Mit SigmaNEST engagiert sich nun ein Spezialist im Bereich Nesting-Software im Verband. Zudem durfte die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH begrüßt werden. Als absoluter Fachmann in Sachen flexibler Lager- und Logistiksystem ist mit Böckelt Tower ein innovatives Familienunternehmen hinzugekommen. „Wir freuen uns über weitere starke Partner und sind uns sicher, dass unser Verband in kurzer Zeit weiter wachsen wird“, sagte Igor Mikulina.